#1 Einfluss auf das Glückshormon Dopamin von Shirly 14.11.2014 18:32

Kurzbeschreibung der Krankheit MP:

Die langsame Degeneration von Zellen der Substantia nigra (Schwarze Substanz) verursacht einen Mangel des Botenstoffes Dopamin im Gehirn. Dieser Mangel führt zu den klassischen Symptomen der Krankheit MP.

So kann man im Internet, zum Beispiel unter " mein-gesundes-Leben.de " ungeachtet der Krankheit, Folgendes nachlesen:

Wie kann der Körper mehr Dopamin produzieren?

Dopamin ist ein Hormon, das auf natürlichem Weg im Gehirn produziert wird. Es gibt zwar Medikamente, mit denen Sie Dopamin künstlich von außen zuführen können, diese werden aber nur in begründeten medizinischen Fällen vom Arzt verschrieben. Am besten ist es, wenn Sie Ihr Gehirn auf natürlichem Weg anregen, mehr Dopamin zu produzieren. Dazu sollten Sie:

Sowohl Ihre Ernährung als auch Ihre Lebensweise anpassen. Eine gesunde Lebensweise und ausgewogene Ernährung ist das beste Mittel dafür.
Sie sollten beispielsweise Sport treiben und sich mindestens 30 Minuten täglich aktiv bewegen, nach Möglichkeit an der frischen Luft.
Essen Sie viel Obst und Gemüse, zum Beispiel Bananen, Avocados, Nüsse, aber auch Brokkoli, Möhren, Paprika und andere.
Sehr wichtig ist auch ausreichender Schlaf, da der Körper im Schlaf nur wenig Dopamin verbraucht.
Alles, was starke Glücksgefühle hervorruft, erhöht den Ausstoß von Dopamin. Dazu zählt Sex, aber auch andere Dinge, die Freude bereiten. Gehen Sie darum verstärkt Aktivitäten nach, die Ihnen Freude bereiten.

Gut, das sind jene Punkte, wo wir sagen, kennen wir schon alles und gleich mal gelangweilt abwinken.

Ich konzentriere mich jetzt aber auf den letzten Punkt, letzter Satz der Aufzählung "gehen Sie darum verstärkt Aktivitäten nach, die Ihnen Freude bereiten."

Mein Versuchsprojekt ist: eine Woche Urlaub nach meinen Regeln und ohne Verbindung zur Firma.

Ich fahre in den Süden und habe das Glück täglich Wärme zu erleben, was mir sehr gut tut. Viele Wehwechen fallen dann schon mal weg.
Die Anreise war problemlos und ohne irgendwelchen Aufregungen.
Die Unterkunft ist zentral und einfach zum Wohl fühlen. Man hat nicht das Bedürfnis unbedingt wohin fahren zu müssen, weil das Hotel nicht so toll ist, sondern umgekehrt, man hat das Verlangen, die Anlage zu genießen.
Mein Mann zeigt sich überaus verständnisvoll und wir machen nur Dinge, die uns beide freuen, niemand überredet den Anderen zu irgendwelchen Aktivitäten. Es sind keine Kompromisse notwendig. Im Einzelfall klinkt man sich einfach aus.
Ich habe noch nie so einen Wohlfühlurlaub, wo einfach alles passt und ich erstmals auch dem Müßiggang fröne, was ich früher nicht konnte.

Kurzum tun mir die Tage so gut, dass ich heute am vorletzten Tag, sogar die Kraft hatte, eine Schlucht zu durchwandern, die ich mir bei Urlaubsantritt niemals zugetraut hätte.

Als ich die Reise begann, ging es mir so schlecht, dass ich glaubte, ich müsse Aufdosieren, doch während des Urlaubs stellte sich heraus, dass ich mit meiner normalen Dosis locker das Auslangen finde.

So bin ich persönlich sehr überrascht, welchen positiven Einfluss ein ausgewogenes und zufriedenes Leben, ohne Hektik, Ärger und den üblichen "Alltagsgeschichten" auf mein Wohlbefinden hat.

Ich denke, wieder einmal ein guter Zeitpunkt, meinen derzeitigen, zweifelsfrei ungesunden Lebensstil zu hinterfragen.

Shirly

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